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Südrügen und Zentralrügen

Südrügen ist das bescheidene unspektakuläre, das übersehene Rügen.

Der südliche Teil der Insel nimmt rund ein Viertel des Muttlandes, wie die Rüganer den Inselkern nennen, ein. „Unbekanntes Land“ nennen Spötter oft das Land zwischen den Bodden, das im Süden vom Kubitzer und vom Rügischen Bodden begrenzt wird.

Vom Besucherstrom praktisch unberührt, wird die Region weitgehend landwirtschaftlich genutzt, warum man hier auch im Sommer außer einheimischen Bauern kaum Jemandem begegnen wird. Der Landstrich besitzt keine anziehenden Badstrände und hat vergleichsweise wenig Sehenswürdigkeiten zu bieten– die Reize der Region sind eher stiller Natur. Kleine naturbelassene, verträumte und einsame Badestrände am Großen Jasmunder Bodden. Wogende Felder und bunte Wiesen, aus denen Hügelgräber wie bewaldete Inseln aufragen, pappelgesäumte Weiden mit kleinen Teichen und kleinen Bächen, die sich träge durch Niederungen der Landschaft schlängeln. Die wenigen kleinen Dörfchen und winzigen Gehöfte scheinen oft von der Außenwelt abgeschnitten und sind größtenteils nur durch alte Feldwege verbunden. Keine große Ferienanlage und kein Strandrummel stört hier die ländliche Ruhe. Südrügen ist das bescheidene unspektakuläre, das übersehene Rügen. Wer aber beim Gesang der Lerche durch die blühenden Felder wandert, und zur Brotzeit ein Picknick hält, um am Ufer die Schiffe zu beobachten, die den Strelasund durchqueren, wird die natürliche unaufdringliche Schönheit dieses Teils von Rügen schnell lieben lernen. Ein Reiturlaub wird gerade im Reiterhof Altkamp zum unvergessenen Erlebnis, dieser liegt unmittelbar am Greifswalder Bodden und lädt zu Reitausflügen in die zauberhafte Natur ein.

Einige Attraktionen neben Ruhe und Natur gibt es dann aber doch...

So sind nirgends die Baumalleen der „Alten Bäderstraße " - so bezaubernd wie zwischen Altefähr und Putbus , daher beginnt hier nicht ohne Grund die ca. 2.000 Kilometer umfassende „Deutsche Alleenstraße". Auf diesem Weg findet sich auch die älteste Stadt der Insel Rügen. Garz bekam bereits 1319 das Stadtrecht verliehen und war zur Zeit der Slaven das Zentrum der Insel Rügen. Was gemeinhin als städtisch bezeichnet wird, sucht man heute jedoch vergeblich in Garz. Eher besitzt der Ort, wie seine Umgebung einen ländlichen Charakter und könnte auch eines der größten Dörfer Rügens sein. Besuchenswert sind sicher die Überbleibsel aus glorreichen Zeiten, der Burgwall Charenza, das Ernst Moritz Arndt Museum und die St. Petri Kirche.

Fährt man von Garz, vorbei am Garzer See, Richtung Zudar , kommt man nach wenigen Kilometern nach Groß Schoritz , dem Geburtsort des größten Sohnes der Insel Rügen - Ernst Moritz Arndt. Das alte Gutshaus wurde frisch renoviert und lädt auf einen Besuch ein. Eben diesem Mann hat die Kreishauptstadt Bergen neben der Marienkirche Ihre größte Sehenswürdigkeit zu verdanken, den Ernst Moritz Arndt Turm , von wo aus man einen fantastischen Blick über die umliegende Landschaft erhält.

Die bekannteste Attraktion hat die Region einer weiteren sehr bekannten Persönlichkeit der Insel Rügen zu verdanken, „die weiße Stadt“ Putbus . Die einstige Residenzstadt wurde von Fürst Malte zu Putbus als heutiges Paradebeispiel klassizistischer Baukunst und Architektenplanung konzipiert und errichtet, so war Putbus auch der erste Badeort Rügens. Marstall mitten im Park, Circus, das Badehaus Goor und die Orangerie bilden ein gelungenes Ensemble damaliger Städteplanung. Gleich in unmittelbarer Nachbarschaft findet man den unbedingt sehenswerten Hafen von Lauterbach , von dort starten auch die Exkursionen zur vorgelagerten Insel Vilm .

Südrügen ist sicher nicht so bekannt und spektakulär wie seine benachbarten Ostseebäder , doch wer die Rügener Natur mit Ihrer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, der ist hier genau Richtig!

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