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Das Mönchgut

Das Mönchgut – Land der Kontraste

Trotz ihrer geringen Größe von nur ca. 30 Km² präsentiert sich die Halbinsel Mönchgut ihren Besuchern so anmutend und abwechslungsreich wie kaum eine andere Region an der gesamten Ostsee. Durch Ihre Regenarmut ist die Landschaft geprägt von einer Trockenrasen-Flora, die das Mönchgut fast wie eine Art „Rügensche Steppe“ wirken lässt. Wären da nicht noch die weit in die Ostsee reichenden Landzungen „Nord- und Südperd “, die sanft ansteigenden Hügel, die tief in das Land reichenden Boddenbuchten, die Salzwiesen, die Schilffelder, die schroffen Klippen und natürlich die Kilometer langen weißen Ostseestrände.

So meinte auch Ferdinand von Schill bei seinem Besuch des Mönchguts (1842), dass „auf den Höhen von Groß Zicker eine Seelandschaft sich darstellt, wie sie die berühmtesten Küsten des südlichen Italiens nicht haben“.

Mit seinen schönen Badestränden gehört das Mönchgut neben der Granitz und der Halbinsel Wittow , gerade wegen seiner abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt zu den beliebtesten Reisezielen auf der Insel Rügen. Hinter jedem Hügel und hinter jeder Biegung ein neues Panorama über Bodden und Ostsee. Anspruchslose aber intensiv duftende Trockengräser, Ginsterheiden, Grasnelken, Natternkopf und purpurne Ochsenzungen verleihen dabei der Luft Ihren Charakter. Wer von Mai bis Juni seinen Urlaub auf dem Mönchgut verbringt verlebt hier wohl die schönste Zeit des Jahres. Das finden nicht nur wir sondern auch die rot- braungefärbte „Karmingimpel“! Die arktischen Vögel brüten hier jedes Jahr von Anfang Mai bis Sie sich im Juli auf den Weg in Ihr Winterquartier im Iran und Nordindien begeben.

 

Kultur und Sehenswertes

Die Halbinsel Mönchgut wurde 1360 an die Mönche des Zisterzienserkloster Eldena verkauft. Dieser Umstand sollte der Region nicht nur Ihren Namen verleihen, es sollte Sie auch maßgeblich prägen. Durch die strengen Ordensregeln wurde der Kontakt nach außen stark eingeschränkt, wodurch Mönchgut ein ganz eigenes Gesicht entwickelte und bis heute viel ursprüngliches behielt. So findet man zum Beispiel in keiner anderen Region der Insel Rügen dermaßen viele idyllische reetgedeckte Fischerkaten, wie hier. Wer sich für die typische Bauweise der Reethäuser interessiert sollte unbedingt die kleinen Fischerdörfchen Seedorf und Moritzdorf bei Sellin und Alt Reddevitz , zwischen Having und Hagenscher Bucht besuchen. Flachsschwingen, Bandwerbebrettern und vieles mehr über den früher so wichtigen Fischfang der Region gibt es in den Mönchguter - Museen zu entdecken und hin und wieder auf kleinen Festen auch die traditionellen Mönchguter Trachten. Auch die heute beliebtesten Urlaubsorte der Halbinsel Mönchguts, die Ostseebäder Baabe , Göhren und Thiessow , waren früher kleine Fischerdörfer, bis Ende des 19. Jahrhundert ihr Aufstieg zu einem Ostseebad begann.

Wer einmal den Rasenden Roland durch die idyllische Landschaft des Mönchguts fauchen sah, oder einmal den Blick von der Having über den Zicker See und den Greifswalder Bodden schweifen ließ, den wird das Mönchgut ganz sicher nicht mehr los lassen.

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