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Geschichte der Rügener Küche

Der Geschichte der Inselküche auf der Spur

Über Jahrhunderte lebten die Menschen auf der Insel  Rügen von Landwirtschaft und Fischfang. Da sich die Rüganer nur aus dieser Kombination über das Jahr hinweg ernähren konnten, läßt sich auch die Inselküche als karg, einfach und rustikal beschreiben. Die weiten Wiesen und Felder sowie Boddengewässer boten mit ihrem Fischreichtum die wichtigsten Nahrungsquellen für die Inselbewohner. Durch die Insellage und die Trennung vom Festland blieb die Küche weitestgehend eigenständig, erste Einflüsse gab es durch das Königreich Schweden auf Rezepturen und Gerichte. Mit der Entwicklung des Bädertourismus vor ca. 160 Jahren kamen weitere Essgewohnheiten und Gerichte dazu, ohne dass diese große Wirkung auf die Inselküche hatten. Auch zwangen die Rüganer im letzten Jahrhundert mit seinen Weltkriegen und deren Folgen weitestgehend zu Sparsamkeit und Einfachheit in der Küche. Als Improvisationsmeister erwiesen sich die Köche in DDR-Zeiten, als tausende von Urlaubern auf der Insel bei Mangelwirtschaft und Rationierungen versorgt werden mussten.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands mit all seinem Überfluß an Konsum- und Luxusgütern kamen vielerlei neue Gerichte auf die Speisenkarten der Insel. Jedoch besannen sich die einheimischen Gastronomen und Köche schnell auf die Traditionen der Rügener Küche: Das kulinarische Pfund der Insel sind immer noch die Fruchtbarkeit der Ackerböden, der Fischreichtum aus Bodden und Ostsee und die einzigartigen ökologischen Bedingungen der wildreichen Wälder der Granitz. Auch heute noch können Sie die Vielfalt der regionalen Küche, mit einheimischen Produkten nach traditionellen Rezepten zubereitet, genießen. Einige Besonderheiten möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen.    

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