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Ostseebad Breege-Juliusruh

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Flora der Insel Rügen

Rügens bezaubernde Flora - ein Wechselspiel der Natur

Die Pflanzendecke der Insel Rügen wird seit Jahrtausenden von Menschenhand beeinflusst. Ohne diesen Einfluss würden die Wälder mehr als 99 Prozent der Fläche von Rügen ausmachen. Lediglich Moore, Dünengebiete und Küstenstreifen entlang von Bodden und Ostsee wären waldfrei geblieben. Heute wird der überwiegende Teil der Insel Rügen von landwirtschaftlichen Kulturflächen eingenommen. Nur die Stubnitz und die Granitz sind seit der letzten Eiszeit durchgängig bewaldet. Der herrliche Kreidebuchenwald der Stubnitz gehört zusammen mit den Kreidefelsen zum Nationalpark Jasmund . In den etwas trockeneren und wärmeren Wäldern der Granitz zwischen Binz und Sellin sind Traubeneichen der Rotbuche beigemischt. Auch die Granitz liegt wie die Stubnitz in einem Schutzgebiet - dem Biosphärenreservat Südost-Rügen. Ganz anders sind die Niederungen der Küstenstreifen mit ihren Kiefernwäldern. Diese wurden seit dem Mittelalter entwaldetund zum Weideland umgenutzt. Nachdem die Dünen teilweise wieder in Bewegung geraten waren, wurden sie in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aufgeforstet. Besonders im Monat August, wenn die Besenheide blüht, sind diese Wälder, wie sie zum Beispiel in der Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh vorkommen, eine Augenweide. Besonders erwähnenswert sind die Hutungen auf dem Mönchgut , alte Weidegebiete, in denen wärmeliebende Arten wie Echter ehrenpreis und Blutroter Storchenschnabel wachsen. Andere ähnlichgeartete Gewächse , wie etwa die Küchenschelle, dringen an den Ufern des Jasmunder Boddens bis Lietzow vor und sind auch an den Trockenhängen der Banzelvitzer Berge zu finden. 

 

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